Dulsberg@Foursquare

Foursquare ist seit Monaten der neue Hype im Web, wobei ich das Gefühl habe, dass es langsam schon wieder leicht abebbt. Was aber vielleicht daran liegt, dass ich von Foursquare nicht mitgerissen wurde… was wohl auch am Fehlen eines iPhone oder ähnlichen Smartphones liegt.

Sei’s drum!

Foursquare kurz erklärt bedeutet, dass man sich mobil in Locations “eincheckt”, in denen man sich gerade aufhält. Geht man quasi ins Restaurant, gibt man eine kurze Meldung an Foursquare ab. Fertig. So sehen Kontakte, wo man sich gerade aufhält und was Lieblingsorte jeweiliger Personen sind.

Zudem ist es eine nette Standortbestimmung, welcher Laden aktuell vielleicht ganz angesagt ist.

Aus Spaß habe ich heute mal über die Homepage nach Dulsberg gesucht.

Drei Einträge. Null Checkin’s im Dulsberg Hood, was wohl eine Privatwohnung sein dürfte. Ein Besucher im Kulturhof und fast schon “sensationelle” 15 Besucher im Cafe May.

Was meiner Vorstellung entspricht, dass gerade Cafe’s gern per Foursquare besucht werden. Quasi als Sammelpunkt der digitalen Gesellschaft. In solchen fing es schließlich an, mit den Digital Natives.

Sagt das nun viel aus über Dulsberg?

Klar, Stadtteile, wie Wandsbek und Barmbek verzeichnen wesentlich mehr Einträge. Marienthal hat jedoch nur seine Apotheke aufzuweisen. Jenfeld hat zwei Einträge. Tondorf und Eilbek sind auch “nur” bei fünf. Bramfeld ist elf mal dabei. Farmsen bei 18.

Dulsberg liegt also am unteren Ende, ist aber als kleinster Stadtteil nicht Letzter. Immerhin! Doch da geht noch mehr. Einchecken und Dulsberg nach vorne pushen.

Für mich hat die kleine Recherche auch etwas gebracht. Ich werde die Tage mal im Café May vorbeischauen. Ohne online einzuchecken.

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