Das Dulsbergbuch

So gesehen: Dulsberg. Seine Menschen, seine Gebäude

Manchmal lohnt es sich, ein wenig bei Amazon zu stöbern. Da stolpert man auch über Schätze, die man bisher nicht kannte. Da ich noch nicht allzu lange hier im Stadtteil wohne, hatte ich die Entstehung vom “Dulsbergbuch” nicht mitbekommen.

1998 war das, als das Werk aus einer tollen Aktion heraus entstanden war. Der Schulverein der Gesamtschule Alter Teichweg hatte die Idee eine Ausstellung rund um den Stadtteil zu organisieren. Zudem sollte ein Buchprojekt verwirklicht werden. Zuvor hatten die beiden Fotodesigner Stefan Kiess und Thomas Lemnitzer ihre Fotografien vorgelegt und ihre Mithilfe angeboten.

So wurde “So gesehen: Dulsberg. Seine Menschen, seine Gebäude“ geboren. Es sollte die Veränderung des Arbeiterviertels und die Entstehung neuer sozialer Einrichtungen dokumentieren.

Auf 167 Seiten geben die Autoren Ulrich Beck, Monika Alisch und Jens Dangschat sowie Fotografen einen umfassenden Einblick in die Geschichte, die Veränderung und die Zukunft von Dulsberg. Als Herausgeber konnte Günter Grass gewonnen werden, der einige Gedichte dem Band beisteuerte.

Tolle Aktion und ein Blick ins Buch lohnt noch immer.

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