Kürzungen bei Ein-Euro-Jobbern wirkt sich auch in Dulsberg aus

Ein heftiger Streit um die staatliche Unterstützung von Ein-Euro-Jobbern ist entbrannt und erregt auch die Gemüter in Dulsberg. Denn in diesem noch immer recht armen Stadtteil sind einige Menschen auf die Arbeiter der Ein-Euro-Jobber angewiesen.

Besonders in der Stadtteilküche Pottkieker, die vom Verein “mook wat” getragen wird und täglich bedürftige Menschen mit warmen Essen versorgt. Ein-Euro-Jobber werden hier dringend benötigt, um die Speisen zuzubereiten. Denn insgesamt werden täglich 200 Essen gekocht. Das kann der Verein nicht mit vollbezahlten Kräften leisten.

Nach den neuen Zahlen würde “mook wat” die Hälfte aller Plätze verlieren. Insgesamt 2.000 Plätze sollen zum 1. Juli 2011 wegfallen. SPD-Sozialsenator Detlef Scheele soll zu weiteren Prüfungen und Verhandlungen bereit sein. Dass es zu Kürzungen kommt, scheint jedoch unausweichlich.

Was das für die Stadtteilküche bedeutet und alle anderen Projekte in der Hansestadt, dürfte erst klar werden, wenn die genauen Zahlen der Kürzungen feststehen. Die Angebote müssten aber unausweichlich verringert werden. Viele Projekte dürften dann nicht mehr haltbar sein.

Für Pottkieker und die Einwohner, die auf den Service angewiesen sind, wäre das ein herber Rückschlag.

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