Zum Kopftuchstreit

In den letzten Wochen ist ein heftiger Kopftuchstreit in Hamburg entbrannt. Die Ursache liegt ausgerechnet in Dulsberg. Der Stadtteil ist für seine Kulturenvielfalt bekannt. An der Stadtteilschule Alter Teichweg sollte man an verschiedene Kulturen gewöhnt sein. Sollte man meinen. Doch eine Aushilfslehrerin hat für Aufregung gesorgt.

Muska N. tauchte in Kopftuch und Gewand auf, die nur Gesicht und Hände frei lassen. Mehrere Lehrer zeigten sich empört. Eltern sollen sich jedoch nicht beschwert haben. Was daran liegen dürfte, dass die meisten Schüler und Eltern in einem multikulturellen Umfeld aufwachsen, in dem das Kopftuch keine Seltenheit ist.

Die Frage ist jedoch, wie die Geschichte weitergeht und welche Auswirkungen sie hat. Deutschland ist mittlerweile ein Land verschiedener Kulturen. Menschen mit anderen religiösen Ansichten sollten die Möglichkeit haben, ihre Religion frei ausleben zu können. Auch im Alltag, wozu der Beruf nun mal gehört. Besonders, das es kein Gesetz gibt, dass eine “Verschleierung” verbietet.

Allerdings sollte man die Gelegenheit nutzen, gerade den Kinder den Hintergrund für das doch außergewöhnliche Gewand zu erklären. Sonst könnten schnell unnötige Gerüchte aufkommen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Kinder sollten frühzeitig verschiedene Kulturen kennenlernen und sie einordnen können.

Eine konstruktive Diskussion dürfte hier mehr helfen, als unnötige Panikmache.

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  1. Gut gesprochen. Es geht aber auch darum, die Schule von politischen und religiösen Einflüssen bzw. Provokationen zu schützen. Politik und Religion hat und braucht andere Orte. Und Du hast völlig recht: Eine konstruktive Diskussion ist … immer … wichtig und richtig!

  2. usu usuma says:

    jetzt werden sich einige Nazis zu Wort melden. Bestimmt