Insgesamt 70 Tandems wurden seit dem Projektstart mittlerweile gezählt. Aktuell sind 55 Tandems in Hamburg unterwegs. In Dulsberg sollen es bis Ende 2012 insgesamt 15 Tandems werden.
Doch was sind diese Tandems?
Bei der Bürgerstiftung können sich deutsche Muttersprachler bewerben, um ehrenamtlich Mentor zu werden. Nach einem “Eignungstest” kümmern sie sich erstmal für ein Jahr um ein türkischstämmiges Kind. Mit diesen sollen dann diverse Aktivitäten unternommen werden, um nicht nur die Sprache näher zu bringen, sondern auch die Integration zu beschleunigen. Dabei haben Tandems freie Wahl, was sie machen wollen.
Muska N. tauchte in Kopftuch und Gewand auf, die nur Gesicht und Hände frei lassen. Mehrere Lehrer zeigten sich empört. Eltern sollen sich jedoch nicht beschwert haben. Was daran liegen dürfte, dass die meisten Schüler und Eltern in einem multikulturellen Umfeld aufwachsen, in dem das Kopftuch keine Seltenheit ist.
Die Frage ist jedoch, wie die Geschichte weitergeht und welche Auswirkungen sie hat. Deutschland ist mittlerweile ein Land verschiedener Kulturen. Menschen mit anderen religiösen Ansichten sollten die Möglichkeit haben, ihre Religion frei ausleben zu können. Auch im Alltag, wozu der Beruf nun mal gehört. Besonders, das es kein Gesetz gibt, dass eine “Verschleierung” verbietet.
Seit letzter Woche sind die Bahnen morgens wieder leerer, die Kinder haben entweder die Stadt verlassen und schlafen länger. Sommerferien sind angesagt. In Dulsberg heißt das aber nichts zwangsläufig, dass es ruhig zugeht. Diverse Veranstaltungen laden dazu ein, vorbei zu kommen und den Tag unvergesslich werden zu lassen.
Besonders der SOS-Hilfeverbund Hamburg (von SOS Kunderdorf) hat ein buntes Programm zusammen gestellt. So dürfen die Kleinen eigenes Eis und selbstgemachtes Nutella herstellen. Zudem können sie zum Basteln vorbeischauen oder in die Piratenbucht eintauchen und den Tag “an Deck” verbringen. Zudem werden Ausflüge zum Stadtpark und zum Freilichtmuseum Kiekeberg organisiert. Zudem wird einer Polizeiwache ein Besuch abgestattet. Eine Kinderdisko gehört natürlich ebenso dazu.
WeiterlesenEin Stadtteil mit hohem Ausländeranteil und einer hohen Quote an Einwohnern mit Migrationshintergrund muss nicht immer zwingend ein Problemstadtteil sein. Diese Grundlagen können auch eine Chance darstellen. Die Möglichkeit zu beweisen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist und die Chance, dass man gegenseitig voneinander lernt. Das klappt am Besten bereits im Kindesalter.
Denn gerade Kinder gehen noch unbefangener an neue Aufgaben heran und haben sich noch nicht so viele Vorurteile gebildet. Wenn man ihnen frühzeitig an eine neue Kultur näherbringt, kann es sich positiv auf die weitere Entwicklung auswirken.
WeiterlesenErstmals wird in Hamburg das erfolgreiche Projekt “Prinzip Sehnsucht” von im_puls aus Württemberg getestet. In Barmbek-Dulsberg wurde “Eine PriSe Jugend” aus der Taufe gehoben, die zur Gewinnung von Erwachsenen für die Jugend- und Konfirmandenarbeit dienen soll.
WeiterlesenZiele des Projektes
- Gemeindeaufbau fördern
- Erwachsene als Mitarbeitende für die Jugend- und Konfirmandenarbeit gewinnen
- Erwachsene und Jugendliche gestalten zusammen Gruppen und Projekte
- Generationenübergreifendes Lernen ermöglichen
- Stärken und Erfahrungen, Fragen und Antworten der zwei Generationen miteinander ins Gespräch bringen
Der erste Bürgermeister der Hansestadt war gestern in unserem Stadtteil zu Besuch. Ole von Beust hat sich die Gesamtschule Alter Teichweg angeschaut. Dabei hat er die Jahrgangsbesten an der “Eliteschule des Sports” ausgezeichnet.
WeiterlesenMan kann es ja vermuten, wenn man in Dulsberg wohnt. Aber dass es so krass ist, hätte auch ich nicht gedacht.
In unserem Viertel lebt jedes zweite Kind (!!!) bis sechs Jahre von staatlicher Unterstützung. Die Kinderquote bei Sozialleistungen beträgt 54,4 Prozent. Die Zahlen sind zwar von 2008, aber die aktuellsten, die verfügbar sind. Damit geht es Kleinkindern in Dulsberg im gesamten Hamburger Bereich am Schlechtesten. Sogar in Wilhelmsburg, Billstedt und Veddel sind die Zahlen (wenn auch nur geringfügig) besser.
Das ist umso überraschender, da Hamburg sogar unter dem Bundesdurchschnitt bleibt.
Was bedeutet das für Dulsberg?
Keine Ahnung. Noch immer hat der Stadtteil eine enorme Dichte an sozialen Einrichtungen. Vielleicht auch deswegen. Aber es muss einfach langsam ein Ruck einsetzen. Die Tendenz ist ja schon ersichtlich, indem immer mehr junge Einwohner nach Dulsberg gelockt werden. Nur fehlt in Dulsberg noch ein breiteres Angebot an Shops, Cafés und Restaurants. Dulsberg muss es gelingen im Schatten des Quarees ein lebendiges Viertel zu werden, dass neben kulturellen Einrichtungen auch eine aktive Szene aufbaut.
Denn dadurch bietet sich die Chance, dass die Bewohner Dulsbergs neue Jobs finden. Das kommt den Kindern am Ende nur zu Gute!
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article6567483/Jedes-vierte-Kind-lebt-von-staatlicher-Hilfe.html
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